Aikido ist eine Kampfkunst
aus Japan, einem Land in Asien. Im Aikido gibt es
keinen Wettkampf wie zum Beispiel beim Judo. Wir lernen uns und unseren Körper dabei kennen. Aikido ist
nicht dazu da, um jemandem
weh zu tun. Es wird
nicht getreten oder geschlagen.
Gemeinsam mit unseren Trainigspartnern üben wir auf einer
weichen Matte bestimmte Bewegungen.

Wir lernen dabei zwar auch uns zu verteidigen, aber verhalten uns rein defensiv. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass wir uns
nur dann verteidigen, wenn wir auch angegriffen werden. Beim Training ist das dann der Trainingspartner. Wir bringen dabei unseren Trainigspartner in eine
kreisförmige Bewegung bis er das Gleichgewicht verliert. Ganz leicht und
ohne viel Kraft. So ähnlich wie bei einem
Kreisel, den man dreht oder wie bei einer
Spirale.

Ja! Wir verwenden im Training ein Holzschwert. Das nennt man auch
Bokken. Schon die alten
Samurai's haben so trainiert. Und dann üben wir auch mit einen Holzstock, den wir
Jo nennen. Wen man viel mit dem Schwert trainiert, fallen einem die späteren Übungen ohne Waffen viel leichter. In der Hauptsache wird aber
ohne Waffen geübt. Das
Schwert und der
Stock sind also nur die
Grundlage dafür.

Das Training mit den Waffen macht auch
viel Spass. Und Spass sollte schon dabei sein. Aber wenn man mit den Waffen übt, dann muss man sich auch konzentrieren, damit nichts passiert und man keinen anderen oder sich selbst verletzt. Aber mit einem Holzschwert ist es natürlich nicht so gefährlich, als mit einem richtigen Metallschwert zu trainieren.


Eine Trainigsstunde fängt schon mal mit dem Wichtigsten ;-) an - dem
Mattenaufbau. Dabei helfen alle mit. Nachdem wir uns hingesetzt haben,
begrüssen wir uns höflich, so wie es im Aikido üblich ist. Gemeinsam in der Gruppe wird mit den Übungen aus dem Aikido begonnen. Dabei bekommt man viel
Freude an den Bewegungen, denn die Übungen machen Spass. Eine typische Aikidostunde besteht aus
Aufwärmen und Gymnastik, Fallschule, Technik und Würfe - mit Unterbrechungen durch verschiedene
Lauf- und Bewegungsspiele.

Wichtig ist dabei das
spielerische Lernen. Wie im Erwachsenentraining ist die "Wirksamkeit als Kampfsport"
nicht das erste Ziel des Übens. Aikido zeigt das Prinzip einer
gewaltlosen Methode zur Konfliktlösung auf. Eine entsprechend
friedvolle Grundhaltung wird ebenso gefördert, um nach Möglichkeit eine Konfliktsituation gar nicht erst entstehen zu lassen. Ein wettkampforientiertes Programm oder gar reines Kräftemessen finden nicht statt.

Vielmehr wird im Aikido
das Selbstbewusstsein gefördert, das
die eigene Stärke in den Vordergrund stellt, ohne dass dies auf Kosten eines "besiegten Gegners" geschieht. Dadurch wird es möglich, dass Kinder unabhängig von Körpergewicht oder Grösse miteinander üben können.
Wer von euch Lust hat, zu einem
Probetraining zu kommen, kann gerne mal vorbeikommen. Bringt dann einfach nur einen normalen Trainingsanzug mit einem T-Shirt mit. Turnschuhe braucht ihr nicht, denn wir trainieren immer barfuss. Die Trainingszeiten kann man auf unserer Web-Site oder per E-Mail erfragen!